Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist ein moderner Begriff, unter dem sich viele, vor allem ältere Menschen, noch wenig vorstellen können. Dabei sind ältere Menschen diejenigen, die einer der größten Zielgruppen für barrierefreies Planen und Anlegen sind. Deshalb haben wir einige Beispiele zusammengestellt, wie Barrieren, die die Nutzung des Gartens einschränken können, abgebaut werden können.

Zur Barrierefreiheit im Garten gehören:

  • Rampen anstelle von Stufen
  • Steigungen
  • Rutschfeste, plane und feste Wegeflächen
  • Gute Unterscheidbarkeit von Weg- und Pflanzflächen (für sehbeeinträchtige Menschen)
  • Breite Wege mit Wendemöglichkeiten für Rollator oder Rollstuhl
  • Handläufe
  • Sitzgelegenheiten zum Ausruhen
  • Pflanzung von Obst in leicht erreichbarer Höhe
  • Beleuchtung (u.a. Strahler in der Wegefläche, Ausleuchtung)
  • Einfache Handhabung und richtige Höhe von Schaltern und Anschlüssen (z.B. für Wasser)
  • Geschlossene und unauffällige Einfriedung (bei stark demenzkranken Menschen)
  • Gartenplan und Orientierungspunkte für Blinde
  • Übersichtliche Gliederung des Gartens
  • Leichtgängige und einfach Handhabung von Pforten, Toren und Türen
  • Erleichterung der Pflegearbeiten, z.B.:
    • durch Mähkanten am Rasen
    • Austausch von großen Sträuchern und Hecken gegen kleinere
    • Automatische Bewässerung
    • höherlegen von Beeten