Der Pflegeleichte Garten

Einige Tipps, um einen Garten pflegeleicht zu machen:

  1. Beete umgestalten
    Die Beetpflege ist sehr zeitaufwendig. Wenn die Beete nicht verschwinden sollen, so sollten sie wenigstens mit Mulch abgedeckt werden: Rindenmulch unter Gehölzen, Waldhumus an Stauden und Rosenmulch unter Rosen.
    Wer nicht auf ein paar schöne Stauden verzichten will, sollte sich kleine Pflanzzonen herrichten, die mit Wurzelsperren eingegrenzt werden, darum herum sollte mit Folie abgedeckt werden. Auf die Folie kommen Kies, Ziersplitt, Glassplitt, gefärbte Rinden u.a.
  2. Rasen
    Im Grunde ist Rasen am pflegeleichtesten. Man muss nur darauf achten, dass er zügig genug gemäht werden kann. Einzelflächen sollten zusammengelegt werden. An Haus- oder Zaunkanten sollten Mähfixsteine gelegt werden, um ein Überfahren mit dem Rasenmäher zu ermöglichen.
  3. Hecken
    Hecken sollten nicht höher als 2 m sein. Nach Möglichkeit sollten sie nicht aus Sträuchern mit Dornen oder Stacheln bestehen. Unter die Hecken sollte dick Rindenmulch ausgelegt werden, um Reste von kleinem Laub und Grasschnitt nicht entfernen zu müssen.
  4. Bäume
    Starker Laubfall im Herbst und Pollenflug im Sommer sollten reduziert werden. Wenn dabei größere Gehölze der Motorsäge zum Opfer fallen müssen, können an ihrer Stelle jüngere Gehölze gesetzt werden. Gerade bei Gärten, die aus Altersgründen pflegeleichter gemacht werden sollen, ist eine Verjüngung des Baumbestandes auch im Blick auf die Grundstücksnachfolger sinnvoll.
  5. Alternativen
    Anstelle von Beeten oder Teichen können Figuren, Kunst oder Wasserspiele aufgestellt werden, die den Garten aufwerten und Betonungen setzen. Nisthilfen, Insektenhotels und Vogelfutter machen u.U. aus einem Pflanzen- ein Tierheim.