Steingarten

Wer heute den Garten pflegeleicht gestalten will, denkt schnell an einen Steingarten. Während der berühmte Gartenarchitekt und -züchter Karl Förster den Steingarten als eine Anlage zur Nachahmung alpiner Gegenden und ihrer Flora beschreibt, ruhen momentan die meisten Steingärten auf einem Unkrautflies.

Das Flies verhindert das Durchwachsen vorhandener Pflanzenreste, Wasser von oben kann jedoch abfließen.

Als Pflanzen werden meist solche gesetzt, die wenig Laub werfen und deren Laub einfach aufzusaugen ist.

Ein fast unersätzliches Werkzeug zur Pflege eines Steingartens ist der Laubsauger, denn alles, was zwischen den Steinen verrotten darf, bildet die Lebensgrundlage für neue Unkrautkulturen.

Wer allerdings einen Steingarten haben möchte, um sich die karge Vielfalt alpiner Stauden in den Garten zu holen, verzichtet auf das Flies und verteilt anstatt dessen eine Variation unterschiedlicher Erden und Substrate zwischen den Felsstücken. Hier wird man auch auf unterschiedliche Höhen achten und den Gesteinssorten ein besonderes Augenmerk widmen wollen.

Sicherlich kann man im Harz schon schönes Mineral bekommen, aber als Begleitung zu Pflanzen aus den Alpen möchte man auch mal Steine aus den Dolomiten wählen.