Oberflächen und Fugen

Rutschfestigkeit

Das Relief des Steines entscheidet über seine Rutschfestigkeit. Ein glatter Stein ist zwar immer schön anzusehen, weil er glänzt, aber auch immer eine Rutschpartie bei Nässe, unter Laub und bei Eis. Das mag für die Terrasse in Ordnung sein. Dort hält man sich ohnehin nur bei schönem Wetter auf.

Am Hauseingang ist das jedoch anders. Dort sollte ein Stein gewählt werden, der ein ausgeprägtes Relief hat; gleichzeitig muss dabei aber auch darauf geachtet werden, dass dieser Stein nicht in schattigen Lagen Moos ansetzt

Farbechtheit

Aus einem gefärbten Betonstein wird nach einigen Jahren die Farbe ausgewaschen sein. Dagegen kann man mit einem Farbauffrischer anarbeiten. Wenn man es sich jedoch vorher aussuchen kann, sollte man gleich einen Stein wählen, dessen Oberfläche aus einem Natursteinaufsatz besteht, wenn man nicht gleich einen Naturstein wählt.

Versiegelung

Eine Versiegelung ist zur Vermeidung von bleibenden Flecken (Rotwein, Öl) in einem porösen Stein wichtig, zum anderen, um zu verhindern, dass Flechten, Algen und Co. sich im Stein breit machen. Besonders sind davon die Sandsteine betroffen. Außerdem kann man einige Natursteine damit so aufbereiten, dass sie wasserresitent werden und daher nicht unter Frosteinwirkung aufsplittern können.

Fugen

Die Ausbildung der Fugen entscheidet über die Pflegeintensität. Die günstigste Form ist die Verwendung von Pflastersand. Dabei ist zu beachten, dass das nur mit breiten Fugen und dunkleren Steinen geht.

Für helle Steine ist bei Sand auf den Verfärbeeffekt zu achten. Splitt oder Brechsand sind gute Möglichkeiten, um Ameisen fern zu halten. Gegen Unkraut hilft nur ein Verfüllen mit Pflasterfugenmörtel. Diesen gibt es als wasserdurchlässige oder wasserundurchlässige Variante.